RenehaVis – die Doppelkammerspritze bei Arthrose

Hyaluron-Therapie kann Schmerzen lindern und OP ersparen

Eine Spritze, zwei Wirkstoffe, dreifacher Effekt: RenehaVis gibt Arthrose-Patienten Hoffnung auf mehr Lebensqualität. Wir setzen die Doppelkammerspritze erfolgreich zur Therapie geschädigter Gelenke ein. Als erste Praxis in Frankfurt. Das Besondere an dem Verfahren: Es kombiniert zwei verschiedene Hyaluronsäuren in einer Injektion. Vorteil gegenüber herkömmlichen Einkammerspritzen: RenehaVis soll bei Arthrose deutlich schneller und nachhaltiger wirken, Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und Operationen vermeiden.

Renehavis Hyaluronsäure-Therapie
Kammer 1 beinhaltet niedermolekulare, kurz-
kettige Hyaluronsäure in hoher Konzentration.
Die Konsistenz ist so dünnflüssig wie Wasser.

In einem gesunden Gelenk läuft alles „wie geschmiert“. Knorpel überzieht als Schutz die Knochenenden, so dass sie geschmeidig übereinander gleiten. Den Spalt dazwischen füllt Gelenkflüssigkeit, die Synovia. Sie wird von der Gelenkkapsel produziert und besteht vorwiegend aus Hyaluronsäure. Die Flüssigkeit dämpft Stöße, dient als Gelenkschmiere und versorgt den Knorpel mit Nährstoffen. Schwindet oder fehlt die dünne Knorpelschicht durch Verschleiß, trifft Knochen auf Knochen. Reibungsloses Gleiten – Fehlanzeige. Stattdessen Schmerzen bei jeder Bewegung – Arthrose. Die häufigste aller Gelenkerkrankungen befällt meistens Knie, Hüfte, Schulter und Hände. Ungefähr fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an Beschwerden, die durch Arthrose

Renehavis Hyaloronsäure
Kammer 2 enthält hochmolekulare, lang-
kettige Hyaluronsäure in niedriger Kon-
zentration. Sie besitzt eine gelartige Konsistenz.

verursacht werden, Tendenz steigend. Das berichtet die Deutsche Arthrose-Hilfe. Der Verein beziffert auch die Anzahl der Operationen: Demnach werden hierzulande jährlich etwa 230.000 künstliche Hüftgelenke und circa 180.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt.

Solche Eingriffe sind oft unnötig und vermeidbar. „Viele Patienten werden viel zu schnell operiert oder arthroskopiert“, sagt Dr. med. Gabriele Steuer vom privatärztlichen Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum in Frankfurt. „Eine OP kann und muss immer nur das letzte Mittel sein, um Menschen bei Arthrose die Schmerzen zu nehmen.“ Bevor die Orthopädie-Fachärztin Patienten zum Chirurgen überweist, schöpft sie deshalb alle konservativen Behandlungsverfahren aus. Dazu zählt die Hyaluronsäure-Therapie,

Renehavis Hyaluronsäure
Die Hyaluronsäure lagert sich auf der Ober-
fläche der Knorpelschicht an. Sie füllt den
Raum der welligen Struktur.

die sich längst als Standard bei Knie-, Hüft- und Schulterarthrose bewährt hat.

Wirkung durch Biokompatibilität

Neuestes Produkt im Bereich der Hyaluron-Injektionen: RenehaVis. Unter diesem Markennamen firmiert die so genannte Doppelkammerspritze, von der schon viele Arthrose-Patienten profitieren. Auch bei uns im Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum. Im Gegensatz zu den marktüblichen Einkammerspritzen vereint RenehaVis zwei verschiedene Hyaluronsäuren, die in einem einzigartigen, patentierten Verfahren hergestellt werden. Die Wirkung der Doppelkammerspritze beruht auf ihrer Biokompatibilität und ihren chemisch-physikalischen Eigenschaften. Denn RenehaVis ergänzt das in der Gelenkflüssigkeit natürlich vorkommende Natriumhyaluronat, wenn Arthrose die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion vermindert.

Aus zwei wird eins

In der Doppelkammerspritze trennt eine Membran die beiden speziellen Hyaluronsäuren. Die Substanzen besitzen unterschiedliche Molekulargewichte. 

  • Kammer 1 enthält eine niedermolekulare, kurzkettige Hyaluronsäure in hoher Konzentration – Nährstoffe. Damit soll die Gelenkflüssigkeit so verbessert werden, dass sie in ihrer Zusammensetzung wieder dem ursprünglichen, gesunden Zustand entspricht. 
  • Kammer 2 beinhaltet eine hochmolekulare, langkettige Hyaluronsäure in niedriger Konzentration – sie lagert sich auf der welligen Oberfläche des Knorpels an und fördert die Schmierung.

Bei der Injektion vereinen sich die zwei Komponenten zu einem Gel, das dann seine heilende Wirkung im Gelenk entfaltet. Mit diesem Prinzip ist die Doppelkammerspritze den konventionellen Einkammerspritzen überlegen. Das weist eine Studie* nach. Forscher hatten in der Untersuchung beide Verfahren verglichen und Arthrose-Patienten befragt, wie sich deren Schmerzempfinden im Ruhezustand und in Bewegung reduzierte. Die Bewertungen zeigten eindeutig: Den besten Erfolg erzielten die Probanden, denen die Doppelkammerspritze verabreicht worden war. Ihnen ging es schon nach der zweiten Injektion mit der kombinierten Hyaluronsäure besser, also nach etwa einer Woche.

Für Knie, Hüfte und Schulter

Auch unsere Privatpraxis macht sehr gute Erfahrungen mit RenehaVis. Wir verwenden das Produkt zur Arthrose-Therapie an allen großen Gelenken wie Knie, Hüfte und Schulter. „Ich halte die Doppelkammerspritze Renehavis Hyluronsäurefür extrem effektiv“, sagt die zuständige Expertin Dr. Gabriele Steuer. „80 bis 90 Prozent meiner Patienten sind nach der Behandlung nahezu ohne Beschwerden. Sie können wieder Sport machen und eine Gelenkoperation verhindern oder zumindest erheblich hinauszögern.“

Die Therapie mit RenehaVis erfolgt ambulant. Fragen zum Medikament und zum Verfahren klärt Frau Dr. Steuer mit Ihnen direkt in unserer Praxis. Hierzu vereinbaren Sie bitte einen Termin. Dann wird nach gründlicher Untersuchung und Diagnostik Ihr persönliches Behandlungskonzept erstellt. Der Plan ist immer individuell, der Effekt aber für alle Patienten gleich: Die Doppelkammerspritze RenehaVis bedeutet weniger Schmerzen, höhere Belastbarkeit, optimierte Gelenkfunktion. Kurz: mehr Lebensqualität.

Zweitmeinung einholen

Deshalb rät Frau Dr. Steuer: „Bevor Sie eine Operation erwägen, sollten Sie sich auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Gerne bei uns im Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum. Wir empfehlen als Alternative zur OP, zunächst eine Therapie mit RenehaVis zu versuchen.“
 

* Quelle: Petrella et al., www.renehavis.de

 

Dosierung und Anwendung

Die Arthrose-Therapie mit der Doppelkammerspritze RenehaVis erfolgt in ambulanter Versorgung. Zuständige Expertin in unserer Praxis: Dr. med. Gabriele Steuer, Fachärztin für Orthopädie, Unfallchirurgie und Kinderorthopädie. Sie bringt langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der konservativen Orthopädie mit. Das garantiert jedem Patienten bei Gelenk Wirbel Steuer eine individuelle Lösung.

Der Hersteller empfiehlt für RenehaVis folgende Behandlung innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen:

Dosierungsschema

Tag 1

1 Injektion pro Gelenk

Tag 8

1 Injektion pro Gelenk

Anwendungszyklus

Jahr 1

Anwendung vierteljährlich – Schema alle 3 Monate wiederholen

Jahr 2

Anwendung halbjährlich – Schema alle 6 Monate wiederholen

Jahr 3

Ab dem dritten Jahr nur 1 Injektion alle 12 Monate

 

Patienten verspüren meist schon nach etwa einer Woche eine Besserung der Symptome. Deshalb sind laut Dosierungsschema lediglich zwei Sitzungen in zwei Wochen notwendig. Nur bei ausgeprägter Knie- oder Hüftarthrose – also im fortgeschrittenen Stadium, Grad 3 und 4, oder für Sportler – wird eine weitere Injektion angeraten. Diese dritte Spritze sollte eine Woche nach dem zweiten Termin verabreicht werden (Tag 15).

Welches Vorgehen in Ihrem Fall sinnvoll ist, klärt Frau Dr. Steuer mit Ihnen im ausführlichen Gespräch. Dauer pro Injektion: ungefähr 15 Minuten.